Wohungssuche für Studierende

in Dortmund wird schwieriger

Im April hat mit dem Sommersemester 2017 auch an der Technischen Universität und der Fachhochschule in Dortmund wieder die Vorlesungszeit begonnen. Viele neue Studierende waren deshalb auf Wohnungssuche in Dortmund – diese gestaltet sich inzwischen schwieriger als noch vor wenigen Jahren

Wohnungsleerstand geringer als je zuvor

Es ist allgemein bekannt, dass Studierende in ganz Deutschland immer schwerer bezahlbare Wohnungen finden. Gerade in großen Ballungsgebieten wird Wohnraum immer teurer. Leipzig gilt als vergleichsweise günstig und selbst dort sind die Mietpreise seit 2010 um rund 21 Prozent gestiegen. In Dortmund steigen die Preise ebenfalls, auch wenn nicht so extrem wie beim Beispiel Leipzig. In den vergangenen zwei Jahren wurden die Dortmunder Mieten durchschnittlich um vier Prozent angehoben. Prognosen zufolge werden die Preise auch weiter steigen, denn mit 1,8 Prozent ist der Wohnungsleerstand so niedrig wie nie zuvor. "Und wenn etwas knapp wird, steigt auch der Preis", sagt Thomas Böhm, Leiter des städtischen Wohnungsamtes, gegenüber der Westfalenpost. Dieser Trend gelte auch für kleine, derzeit bezahlbare Wohnungen.

50 Prozent der Studierenden kommen nicht aus Dortmunder Umgebung

Die Wohnungsknappheit wird in den kommenden Jahren voraussichtlich auch nicht zurückgehen. Dem "Wissenschaftsmonitoring 2016" zufolge kamen 2015 lediglich rund 50 Prozent der Dortmunder Studierenden aus der Stadt oder der unmittelbaren Rhein-Ruhr-Region, sodass sie für das Studium nicht zwingend in eine neue Wohnung ziehen mussten. Die anderen rund 24.000 Studierenden kommen von so weit her, dass sie in jedem Fall eine Wohnung in relativer Universitätsnähe benötigen. Auch nimmt die Zahl derjenigen, die für das Studium nach Dortmund ziehen, seit einigen Jahren leicht zu.

Wohnung im Studierendenwerk für 194 bis 325 Euro Warmmiete

Die Auswahl an Wohnungen wird für Studierende entsprechend geringer werden. Die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum steigt zudem nicht nur durch mehr Studierende, sondern auch durch eine höhere Anzahl an Sozialleistungsempfängern und Asylbewerbern. Das Problem wurde bereits erkannt und das Forum "Bezahlbares Wohnen für alle" ins Leben gerufen, das preiswerte geförderte Wohnungen in Dortmund schaffen will. Ein weiterer Hoffnungsschimmer für Dortmunder Studierende ist immerhin, dass bislang zumindest die Mietpreise in den elf Dortmunder Wohnheimen des Studierendenwerks konstant bleiben. Zuletzt wurden die Mieten dort 2013 erhöht. Für diese Wohnungen zahlen Studierende zwischen 194 und 325 Euro Warmmiete im Monat. Die Wartelisten der Wohnheime werden jedoch aufgrund der hohen Nachfrage immer länger. Zurzeit umfassen sie rund 1000 Bewerber, die durchschnittlich sechs bis zwölf Monate auf einen Platz im Wohnheim warten müssen. Dieser Umstand führt dazu, dass sich viele Studierende anderweitig nach einer eigenen Wohnung oder einem Zimmer in einer WG umschauen müssen.

Wohnungen in der Innenstadt besonders knapp und teuer

Nina Zazzi vom Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) der Technischen Universität Dortmund ordnet die durchschnittlichen Mietpreise der Wohnungen in Universitäts-Nähe im Mittelfeld und als "schnell vergriffen" ein. Teurer und noch knapper seien hingegen die Wohnungen in der Innenstadt und somit in unmittelbarer Nähe zur Fachhochschule. Dies führt dazu, dass Studierende länger nach einer passenden Wohnung suchen müssen. Ist diese erst einmal gefunden, bedeutet es zusätzlichen Stress, wenn man sich allein um den Umzug kümmern muss. Unkomplizierter ist es da, ein verlässliches Umzugsunternehmen in Dortmund zu beauftragen.


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