Zeche Zollern - LWL-Industriemuseum



Kinder können hier einmal selbst zum Bergmann werden © Walter Fischer Das bekannte Jugendstilportal © Annette Hudemann, LWL-Industriemuseum Der Ehrenhof der Zeche Zollern © Walter Fischer Ausstellung "Helden im Zeichen von Schlägel und Eisen" © Annette Hudemann, LWL-Industriemuseum Besondere Architektur © Thomas Steinrücken, DORTMUNDtourismus Maschinenhalle und Förderturm © Annette Hudemann, LWL-Industriemuseum Ausblick über den Hof © Annette Hudemann, LWL-Industriemuseum Kohlewagen © Thomas Steinrücken, DORTMUNDtourismus

Bekannt als „Schloss der Arbeit“ ist das LWL-Industriemusem Zeche Zollern eine der schönsten Zeugnisse der industriellen Vergangenheit.  Sie galt 1904 als modernste Anlage ihrer Art. Aber nur ein halbes Jahrhundert lang wurde auf Zollern Kohle gefördert. In der Kohlenkrise 1968 wurde sie endgültig stillgelegt und aufgrund ihrer außergewöhnlichen Architektur nur knapp vor dem Abriss bewahrt. Besonders eindrucksvoll ist neben Zwiebeltürmen und Backsteingotik die Maschinenhalle mit dem Jugendstilportal.

Heute ist die Zeche Teil des LWL-Industriemuseums/Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur. Das Leben der Bergleute und ihrer Familien zwischen Schacht und Kolonie steht hier im Mittelpunkt - mit ihren Sorgen und Nöten, aber auch mit Blick auf die Gemeinschaft der Kumpel und die Verbesserungen der Arbeitsbedingungen durch neue Technik, Schutzkleidung und Grubenwehren.

Dem Besucher wird die Sozial- und Kulturgeschichte des Ruhrbergbaus so am faszinierenden Beispiel der Zeche Zollern vermittelt - Blütezeit und Niedergang des Bergbaus zwischen Kaiserreich und Wirtschaftswunder, zwischen Hochindustrialisierung und Strukturwandel.

Erwachsene 4 Euro

Ermäßigt* 2,50 Euro

Kinder, Jugendliche (6-17 J.), Schüler 2 Euro

LWL-MuseumsCard hier erhältlich

* Empfänger: Bezieher von laufenden Leistungen nach den Sozialgesetzbüchern II und XII, Studierende (mit Ausnahme „Studium im Alter“), Auszubildende, Bundesfreiwilligendienst-Leistende, Angehörige im freiwilligen sozialen und ökologischen Jahr, schwerbehinderte Menschen ab 80% (Begleitperson frei).


Zahlungsarten:

Sonntagsführungen:
Sonn- und feiertags um 11.30 Uhr und 12 Uhr finden kostenlose öffentliche Führungen über die Tagesanlagen der Zeche Zollern statt. Sie müssen sich nicht anmelden und zahlen nur den Museumseintritt.

Gruppenführungen:
Gruppen bis maximal 25 Personen können individuell verschiedene Führungen buchen.

Info und Buchung:
unter Tel. 0231 6961-211

Kumpel Anton, St. Barbara und die Beatles

26. Februar bis 16. Oktober 2016

Die Ausstellung beleuchtet die Epoche der Nachkriegszeit als Periode der Neuorientierung. Sie stellt Kulturpolitik und kulturelles Schaffen im Ruhgebiet dar und setzt es in einen Bezug zu den Einflüssen der amerikanischen Popkultur und ihrer Rezeption in der Region.

Laienmaler, Hobbymusiker und Arbeiterdichter gehören ebenso zu den Protagonisten der Schau wie Kulturpolitiker aus Bergbau, Gewerkschaft und Kommune.

Zwei Ereignisse aus dem Jahr 1966 bilden den Abschluss: das Einsetzen der Strukturkrise und der Auftritt der Beatles in Essen - sicherlich Zufall, aber gleichzeitig Symbol für einen erneuten Wandel in der Kultur.

Infos zu weiteren Veranstaltungen

finden Sie hier.

Weit über Dortmund hinaus hat sich die „Zeche mit Stil“ zu einem für die Region entwickelt. Dazu tragen Veranstaltungen wie Museumsnächte, Treckertreffs, Tangonächte, Kindertage und Märkte bei. Hier treffen sich Vertreter aus Kunst und Politik, Wirtschaft und Wissenschaft genauso wie die Vereinen der Region oder die Nachbarn aus dem Viertel.

Für Tagungen und stilvolle Events sind Räumlichkeiten mit historischem Ambiente und moderner Technik vorhanden. Auch das Heiraten unterm Fördergerüst oder in der Lohnhalle wird immer beliebter (Kontakt: (0)231 6961 211).

Für das leibliche Wohl sorgt das Restaurant Pferdestall.   

Restaurant für 110 Personen, Biergarten für 60 Personen
LaTrina für Gruppen bis zu 50 Personen
A-La-carte Westfälische Spezialitäten
Tages- und Saisonangebote

Geöffnet: Di – Sa 12-22 Uhr, So 12-19 Uhr

Tel. 0231 – 69 03 236

Das LWL-Industriemuseum setzt sich dafür ein, seine Ausstellungen und Angebote allen BesucherInnen zugänglich zu machen.

Aufgrund der historischen Gegebenheiten ist die Zugänglichkeit der Gebäude jedoch nicht immer gleich.

Das Museumsgelände und die Gebäude sind für Rollstuhlfahrende und Gehbehinderte weitestgehend zugänglich. Eine Begleitung wird generell empfohlen. Einschränkung: Die Alte Verwaltung ist nur über eine mobile "Brücke" erreichbar. Bitte wenden Sie sich bei Interesse direkt an unsere MitarbeiterInnen an der Kasse. Ausnahme: Die Schachthalle samt Fördergerüst ist für Rollstuhlfahrende leider nicht zugänglich.

Es gibt drei Behindertenparkplätze, drei Behinderten-WCs (im Keller der Lohnhalle - per Fahrstuhl erreichbar - in der Maschinenhalle - Erdgeschoss - und in der Alten Werkstatt - Erdgeschoss) und einen Leihrollstuhl (nichtmotorisiert).

Objekte zum Anfassen sind vorhanden. Für Menschen mit Sehbehinderung bieten wir auf Anfrage eine Führung an.

Auf besonderen Wunsch kann an Montagen (Ruhetag des Museum) für Kleingruppen unter Anleitung von SonderpädagogInnen auch unser "Kinderkeller" für sensorische Integrationsübungen zur Verfügung gestellt werden.

TeilnehmerInnen von Führungen können einen Funkempfänger mit Kopfhörer bekommen, dessen Lautstärke individuell geregelt werden kann. Mit den 50 Geräten können zwei Gruppen parallel durch das Museum geführt werden. Eine besondere Möglichkeit bietet das neue System für BesucherInnen mit eingeschränkter Hörfähigkeit, die die Geräte nach ihren persönlichen Bedürfnissen einstellen können. Die Nutzung der Geräte ist kostenlos, es muss jedoch ein Pfand hinterlegt werden. Spezielle Führungen für Hörende, Gehörlose und Schwerhörige finden an jedem 4. Samstag im Monat abwechselnd an den Standorten des LWL-Industriemuseums statt. Die einstündigen Führungen sind für MuseumsbesucherInnen kostenlos.

Mehr Informationen hier

Anfahrt:

Mit der Bahn:
DB-Linie RB 43 „Emschertalbahn“ Dortmund - Dorsten, Haltepunkt Bahnhof Bövinghausen. Von dort ein 10minütiger Fußweg: Ausgang Bahnsteig Richtung Eisenbahnbrücke, von dort rechts auf die Merklinder Str., dort rechts 20 m geradeaus, dann schräg links durch Siedlung: Plutostr., Jupiterstr., Rhader Weg schräg links überqueren, Grubenweg.

Mit dem Bus:
Linie 378 bis Haltestelle Provinzialstraße, Linie 462 bis Haltestelle Industriemuseum Zollern

Mit dem Rad:
Radwanderwege R 10 und R 31 sowie Emscherpark Radweg-Süd

 


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Zeche Zollern - LWL-Industriemuseum
Grubenweg 5
44388 Dortmund

Tel.: +49 (0)231 6961 111
Fax: +49 (0)231 6961 114

Öffnungszeiten

Di - So: 10.00 - 18.00 Uhr
letzter Einlass 17.30 Uhr



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