Hohensyburg
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Die Syburg, eine Burganlage der Herren von Sieberg, wurde auf dem Gelände einer ehemaligen sächsischen Fliehburg, die 775 von den Franken unter Karl dem Großen erobert worden war, errichtet. Die um 1100 aus Ruhrsandstein erbaute Burg wurde 1287 durch Graf Eberhard I. von der Mark teilzerstört. Die Burganlage war seit 1300 kaiserliches Lehen der Grafen von der Mark. Dieses Lehnsrecht ging 1609 an Brandenburg, später an Preußen über.
Durch die Heirat der Eleonore von Sieberg zum Busch mit dem Freiherrn von Vincke (1774-1844) wurde dieser 1810 Eigentümer der mittelalterlichen Burgruine. Nach seinem Tod gehörte sie der Provinz Westfalen und seit 1945 ist sie im Besitz des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. Zwei Bergfriede, Palas (Zweikammersystem), der Mauerring und die vorgelagerten Wälle um die Hofanlage sind noch zu erkennen. Im Innern der Burg befindet sich ein Kriegerdenkmal von Fritz Bagdons, 1930.
Desweiteren findet sich auf dem Syberg auch der 20 m hohe achteckige Vincke-Turm, der 1857 zu ehren des Freiherren von Vincke gebaut wurde, da dieser sich nach der Befreiung von den Franzosen (1815) um den Wiederaufbau Westfalens verdient gemacht hatte. Der Aussichtsturm wurde 1955 restauriert und findet sich heute im Besitz des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe.
Seit 1985 befindet sich nahe der Burgruine Hohensyburg das Casino Hohensyburg.
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