Museum für Kunst und Kulturgeschichte
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Die Kulturgeschichte im Zeitraffer: Von der Antike bis zum modernen Design reicht das Spektrum des Museums für Kunst und Kulturgeschichte. Es ist das älteste Museum seiner Art im Ruhrgebiet und präsentiert sich in einem historischen Gebäude als gelungene Kombination aus Kunst- und Geschichtsmuseum.
Von der Ur- und Frühgeschichte bis ins 20. Jahrhundert – das Museum beherbergt bedeutende Sammlungen zu Malerei und Plastik bis 1900, Möbel, Kunstgewerbe und Design bis zur Gegenwart, Grafik, Fotografie, Textilien, Stadtgeschichte, Archäologie und Vermessungsgeschichte. Seit 1883 wird gesammelt – Kostbares, Seltenes, Typisches, Alltägliches. Eine wunderbare Möglichkeit, mit wenigen Schritten Jahrhunderte zu durchschreiten.
Alltag und Festtag von gestern zeigen sich im Museum: „Zurück in die Steinzeit“, „Vom Handwerk und seinen Zünften“, „Biedermanns Wohnzimmer“, „Der große Ball im Bürgerhaus“, „Für ein paar Groschen Spaß“ ... Die Dortmunder Stadtgeschichte lebt auf, das Mittelalter, der Einfluss der Industrialisierung und die zwanziger Jahre werden thematisiert.
Zu sehen sind auch das bäuerliche Westfalen, die Wohnwelt der Adligen, der Bürger und der Bauern vor 200 Jahren.
Die Glanzstücke des Museums für Kunst und Kulturgeschichte: der römische Goldschatz, das romanische Triumphkreuz, die gotischen Madonnen des Conrad von Soest, das Raritätenkabinett der Renaissance … Neben Not und Armut gediehen Prunk und Pracht. Edles Tafelsilber und feinstes Porzellan im Überfluss. Daneben die Kunst-Sammlung: Werke bedeutender Maler des 18. und 19. Jahrhunderts, wie C. D. Friedrich, Spitzweg, Feuerbach, Liebermann, Slevogt und Corinth. Geschichte erweitert das Bewusstsein, und hier ist sie erlebbar.
Dauerausstellung
Erwachsene: 5,00 Euro
Ermäßigt: 2,50 Euro
(Schüler/innen, Studenten/innen, Auszubildende, Wehr- und Ersatzdienstleistende, Inhaber/innen einer Jugendleitercard, Inhaber/innen des "Dortmund-Passes")
Eintrittspreise für Sonderausstellungen variieren.
Samstags ist der Eintritt in die Dauerausstellung frei.
(Ausnahme: Sonderveranstaltungen)
500 Jahre Gerhard Mercator
10.03.2012 - 10.06.2012
Der Universalgelehrte Mercator (1512–1594) war der erste Kartograph, der die Welt in ihrer Gesamtheit betrachtete und Karten für große Räume wie z.B. Staaten oder Erdteile hochgenau selbst erstellte. Seine bemerkenswerten Fähigkeiten im Kupferstich schufen Globen, Welt- und Detailkarten in bis dahin nie gekannter Qualität. Sein Atlas prägte unser heutiges Kartenverständnis maßgeblich. Die Sonderausstellung ist einzelnen Aspekten Mercators Schaffens und seinen Auswirkungen auf die Kartographie und Navigation bis heute gewidmet.
Andrzej Maciejewski: Garten Eden
14.04.2012 - 24.06.2012
ine Ausstellung im Rahmen von „Klopsztanga. Polen grenzenlos NRW“
Der polnische Fotograf Andrzej Maciejewski zeigt Stillleben aus Früchten und Gemüsen, die von den Bildern alter Holländer inspiriert wurden. Die Früchte und Gemüse der Serie „Garten Eden“ weisen jedoch einen wichtigen Unterschied auf, sie wurden im Supermarkt gekauft und tragen alle die Marken ihres Herkunftslandes und ihres Produzenten.
So entstehen Bilder für das 21. Jahrhundert, die ähnlich schöne und gesunde Früchte zeigen wie die verführerischen Gemälde des 17. Jahrhunderts. Was dort den Stolz auf eine beginnende Globalisierung und die Verfügbarkeit exotischer Waren repräsentierte, stellt der Fotograf für die heute allgegenwärtige Fülle in Frage.
Weitere Veranstaltungstermine finden Sie unter http://www.dortmund.de/de/freizeit_und_kultur/museen/mkk/veranstaltungen_3/index.jsp
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Hansastr.3
44137 Dortmund
Tel.: +49 (0)231 50-2 55 22
Fax: +49 (0)231 50-2 55 11
Öffnungszeiten
Di, Mi, Fr, So 10-17 Uhr
Do 10-20 Uhr
Sa 12-17 Uhr
Kostenlose Audioguides für die Dauerausstellung sind jederzeit verfügbar.
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